Blick auf den Vatikan und den Petersdom im Morgengrauen | © Envato Elements
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Rund ums Reisen

Über das Wochenende die Welt entdecken: 3 Tage in Rom

Linz Airport

23.09.2022

In Europa lebend haben wir ein besonderes Glück: Viele geschichtsträchtige und legendäre Orte liegen quasi vor unserer Haustür. Innerhalb weniger Stunden, direkt ab Linz oder auch über unsere Drehkreuze, können wir die Welt entdecken. Berühmte Städte wie Paris, London, Valencia oder Rom können ganz einfach auch über das Wochenende besichtigt werden. Für eine so schöne Stadt wie Rom, wo an jeder Ecke eine weltbekannte Sehenswürdigkeit wartet, unzählige Cafés mit Dolci und Espresso locken und sieben Hügel zum Verweilen einladen, ist das zugegeben wenig Zeit. Doch wir zeigen euch in unserem Blog, wie auch 3 Tage in Rom zu einem Genuss werden! 

Die Klassiker zu Fuß erkunden

Das Gute an den Städten Europas ist die schnelle Erreichbarkeit. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Rom kann man gut zu Fuß erkunden. Wie schon Johann Wolfgang von Goethe gesagt hat „Nur, wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“. So ist der Vorteil einer Stadterkundung zu Fuß, dass man einen noch besseren Eindruck für das Flair der Umgebung bekommt.  

Die erste Tour: Antike und Ausblick

Unsere 3 Tage in Rom starten sogleich bei der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit: Dem Kolosseum. Für das größte Amphitheater der Welt heißt es jedoch bereits vorab Karten reservieren oder eine geführte Tour buchen - denn spontan ist das nur eingeschränkt möglich. In unmittelbarer Nähe liegt das Forum Romanum, die wichtigste antike Ausgrabungsstätte Roms. Ein Spaziergang zwischen den uralten steinernen Säulen und Mauern lädt zum Staunen ein. Verlässt man das Forum Romanum in Richtung Nordwesten, gelangt man, vorbei an der Statue von Romulus und Remus, zum Kapitol und der, von Michelangelo entworfenen, Piazza del Campidoglio. Um die Abendstunden beim Betrachten des Sonnenuntergangs, eventuell in Begleitung eines Fläschchens Prosecco, gemütlich zu verbringen, bietet sich die „Schreibmaschine“ ideal an. Das weiße Nationaldenkmal Monumento Vittorio Emanuele ist von weither sichtbar. Es heißt, dass genau hier oben die schönste Aussicht über die Stadt zu genießen ist. Bei einem anschließenden Bummel durch die Straßen Richtung Norden, findet sich ganz bestimmt ein ausgezeichnetes Restaurant für Pizza oder Pasta. Einen besonderen Anblick bietet am Ende dieses Tages der berühmte Trevibrunnen, der in der Nacht mystisch blau beleuchtet ist.  

Der zweite Tag in Rom: Kultur und Architektur

Am zweiten Tag lohnt es sich früh aufzustehen, denn die Schlange vor dem Petersdom ist meist sehr lang. Doch spätestens beim Betreten der imposanten Kirche ist die Wartezeit vergessen. In schier unendlicher Höhe wölbt sich die Decke zu einer prächtigen Kuppel. Genau dort hinauf geht es als nächstes. Über unzählige Stufen steigt man zuerst auf einer breiten und dann immer schmaler werdenden Treppe hinauf. Gegen Ende sollte man besonders auf seinen Kopf achten, denn im Inneren der Kuppel neigt sich auch der Gang zur Seite. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann für einen Teil der Strecke den kostenpflichtigen Lift nehmen. Etwas außer Atem blickt man zum einen nun von oben in die Kirche herab. Zum anderen genießt man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und den Vatikan.  

Im Anschluss an den Besuch der Peterskirche geht es direkt nebenan in das Vatikanische Museum und die berühmte Sixtinische Kapelle. Hier könnte man stundenlang die eindrucksvollen Gemälde und Kunstwerke bestaunen. Doch es geht noch weiter: Nach einem kurzen Stadtspaziergang, mit einer kleinen Mittagspause, gelangt man Richtung Süden zur Engelsburg. Über die Ponte Sant‘ Angelo, die mit einem Blick zurück auf die bereits an diesem Tag besuchten Sehenswürdigkeiten ein spektakuläres Fotomotiv abgibt, geht es weiter über den Fluss zur Piazza Navona. Hier kann man die umwerfende barocke Architektur bestaunen und sich bei den drei Brunnen, dem berühmten Vier-Ströme-Brunnen von Bernini, dem Neptun- und dem Mohrenbrunnen mit einem Eis abkühlen oder einen typischen Espresso genießen. Nur ein paar Schritte entfernt gibt es eine weitere architektonische Sehenswürdigkeit: Das Pantheon. Das massive Kuppelkonstrukt mit der einzigen runden Deckenöffnung, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Den Abend kann man anschließend im Künstlerviertel Monti ausklingen lassen. Hier erlebt man Rom, wie man es aus den Filmen kennt: Enge Gassen, mit Efeu bewachsene Häuser, viele Vespas und plaudernde Einheimische beim Aperitivo.  

3 Tage in Rom: Il grande finale

Am letzten Tag in Rom heißt es auch ein bisschen, das „Dolce far niente“ genießen.  Dazu beginnt man den Tag erstmal mit einem guten italienischen Kaffee, zum Beispiel in einer Pasticceria. Diese findet man auch entlang der Piazza del Popolo, wo der größte Obelisk Roms steht, zu dessen Fuß wasserspeiende Löwen für Abkühlung sorgen. Direkt am Platz befindet sich auch das Leonardo Da Vinci Museum, das für Jung und Alt ein spannendes Erlebnis ist.  

Östlich der Piazza erhebt sich einer von Roms sieben Hügeln, der Pincio. Diesen zu erklimmen lohnt sich nicht nur aufgrund der schönen Aussicht. Hier kann man auch wunderbar durch den Park rund um die Villa Borghese spazieren. Dieses Landgut inmitten Roms wurde einst für den Kardinal Scipione Borghese erbaut und erst im 20. Jahrhundert zu einem öffentlichen Park umgewidmet. Nicht weit von hier liegt die berühmte Spanische Treppe an der schmetterlingsförmigen Piazza di Spagna. Ein Bummel durch die von hier abzweigenden Einkaufsstraßen Via Condotti, Via del Babuino und Via Borgognona bietet sich an. Wer möchte kann sich im Anschluss bei einem Aperol entspannen oder ein weiteres Heißgetränk genießen. Bevorzugt man dabei Tee gegenüber Kaffee, ist man im traditionellen Teehaus am Fuße der Spanischen Treppe gut aufgehoben. Hier kann man die vergangenen 3 Tage in Rom entspannt Revue passieren und ausklingen lassen.  

Eine Alternative zu dem ein oder anderen Fußmarsch bietet natürlich auch das Mieten einer Vespa oder eines Fahrrads. Dies unterstreicht nicht nur das typisch italienische Flair, sondern kann auch die ein oder andere Strecke gemütlich abkürzen, wodurch wieder Zeit für einen weiteren Espresso gewonnen wird. Denn eines darf man bei einem Rom-Besuch, egal welcher Länge, nicht vergessen: Zu genießen!  

In unserem Flugplan findet man diverse Städtereisen, oft speziell abgestimmt zu den Feiertagen!