Blick auf die Skyline von Frankfurt von den Weingärten vom Lohrberg aus | © Holger Ullmann
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Rund ums Reisen

Frankfurts Umgebung erkunden – Die schönsten Ausflugsziele zwischen Stadt, Natur und Genuss

und Genuss 

Frankfurt zählt zu den bedeutendsten Metropolen Deutschlands, zudem gilt der Flughafen als wichtige Drehscheibe in die ganze Welt. Die ehemalige Hansestadt hat viele und Gesichter und ist in jedem Fall eine Reise wert. Wir haben bereits einige Highlights und Sehenswürdigkeiten der Großstadt genauer unter die Lupe genommen und in einem Beitrag zusammen gefasst.

Doch nicht nur Frankfurt selbst, auch die Umgebung, hat eine Menge zu bieten! Denn nur wenige Kilometer außerhalb der City überrascht eine Region mit einer erstaunlichen Vielfalt Wer Frankfurts Umgebung erkunden möchte, trifft auf sanfte Hügellandschaften, historische Städte und beeindruckende Naturgebiete.  

In diesem Beitrag stellen wir einige besonders reizvolle Ausflugsziele rund um Frankfurt vor, die sich ideal für Tagesausflüge oder entspannte Wochenenden eignen. Die Auswahl verbindet Natur, Kultur und Genuss – und zeigt, wie abwechslungsreich die Region RheinMain wirklich ist.  

Zunächst einmal zu zwei Zielen, die in der Nähe des Stadtzentrums liegen, bevor es dann  zu etwas entfernteren weiter geht.

Der Frankfurter Lohrberg – Naturerlebnis mit Skylineblick

Der 185 Meter hohe Lohrberg oder kurz Lohr ist einer dieser Orte. Er gilt als der Hausberg Frankfurts und ist gleichzeitig der einzig verbliebene Weinberg der Stadt, der an Frankfurts frühere Weinbautradition erinnert. Obwohl er 6 – 8 km Luftlinie vom Stadtzentrum entfernt liegt, gehört er noch offiziell zum Stadtgebiet, dennoch hat man schnell das Gefühl, bereits dem Trubel der Metropole entkommen zu sein.  Die Anfahrt mit dem Auto beträgt ca. 15 Minuten oder bequem mit dem Bus vom Zentrum ca. 15 – 20 Minuten. Hoch über dem Main gelegen, umringt von Weinreben und weiten Grünflächen, eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Frankfurter Skyline.  

Eine Wanderung über den Lohrberg ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Im Frühling blühen die Obstbäume, im Sommer laden die Wiesen zum Picknick ein, im Herbst färbt sich die Landschaft golden und speziell an klaren Wintertagen wirkt die Skyline besonders eindrucksvoll. Der Lohrberg ist ein idealer Ort, um kurz innezuhalten und den Kontrast zwischen Stadt und Natur bewusst zu erleben. 

Schwanheimer Düne & Frankfurt‑Höchst – Ein Ausflug voller Gegensätze

Eine Sanddüne in der Stadt klingt erst einmal ungewöhnlich – und genau das macht die Schwanheimer Düne so faszinierend. Sie entstand nach der letzten Eiszeit, als dort Sand aus dem Mainbett abgelagert wurde. Heute gehört sie zu den besonderen Naturräumen der Stadt. Sie befindet sich im Westen Frankfurts, im Stadtteil Schwanheim und ist vom Zentrum mit deöffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 30 – 40 Minuten zu erreichen. 

Auf Holzstegen lässt sich das Dünengebiet entspannt erkunden, ohne dabei die empfindliche Vegetation zu stören. Kiefern, Sandflächen und seltene Pflanzen schaffen eine Atmosphäre, die eher an Küstenlandschaften erinnern als an eine Großstadt. 

Im Anschluss bietet sich ein Abstecher nach FrankfurtHöchst an. Mit einer kleinen Fähre geht es über den Main direkt in den historischen Stadtteil. Dort warten verwinkelte Altstadtgassen, Fachwerkhäuser und das eindrucksvolle Höchster Schloss mit Blick auf den Fluss. Die Kombination aus Naturerlebnis und historischer Architektur macht diesen Ausflug besonders abwechslungsreich für alle, die Frankfurts Umgebung erkunden möchten. 

Aschaffenburg – Das „bayerische Nizza“ am Main

Aschaffenburg liegt etwas weiter von Frankfurt (ca. 45 km) entfernt und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert, denn es besitzt ein einzigartiges Flair. Durch das milde Klima, die Lage am Main und die Architektur aus rotem Sandstein wird die Stadt oft als „bayerisches Nizza“ bezeichnet. 

Das Wahrzeichen der Stadt ist das imposante Schloss Johannisburg, das direkt am Mainufer thront. Ein Spaziergang durch den Schlossgarten bietet einen wunderbaren Blick auf den Fluss und die Altstadt. Von hier aus gelangt man weiter zum Pompejanum, einer Nachbildung eines pompejanischen Wohnhauses. Angeregt durch die Ausgrabungen von Pompeji, ließ König Ludwig I. von Bayern nach einer Italienreise die römische Villa im Jahr 1840 erbauen. 

Die Altstadt selbst mit ihren kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants lädt zum Bummeln ein. Wer jedoch noch etwas Natur genießen möchte, findet im Park Schöntal mit seinem Teich und der romantischen Kirchruine einen ruhigen Rückzugsort – besonders im Frühling zur Magnolienblüte ein echtes Highlight.

Darmstadt – Jugendstil, Kunst und stille Gärten

Wer Frankfurts Umgebung erkundet, sollte sich einen Abstecher nach Darmstadt nicht entgehen lassen. Die Stadt liegt nur etwa 30 Kilometer entfernt und hält viele Sehenswertes bereit.
Die Mathildenhöhe, sie zählt zu den bedeutendsten Jugendstilensembles Deutschlands und gehört heute zum UNESCOWelterbe. 

Aber auch der Hochzeitsturm, die Künstlerhäuser und die russischorthodoxe Kirche bilden ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Beim Spaziergang über das Gelände entdeckt man immer wieder architektonische Details, die von der visionären Künstlerkolonie des frühen 20. Jahrhunderts erzählen. 

Nur wenige Schritte entfernt liegt die Rosenhöhe – ein historischer Park mit alten Alleen, Rosengärten und kleinen Gartenhäuschen. Hier befinden sich auch die Gräber der großherzoglichen Familie. Darunter das Grab von Prinzessin Cecilia  (Schwester des verstorbenen Gemahls der Queen - Prinz Philipp) und ihrer Familie. Der Park strahlt eine ruhige, fast poetische Atmosphäre aus und bildet einen idealen Kontrast zur architektonischen Strenge der Mathildenhöhe. Auch der Prinz Georg Garten, ein nach französischem Vorbild gestalteter Rokokogarten, und der Orangeriepark mit der Orangerie im Darmstädter Stadtteil Bessungen sind ebenso sehenswert.

Rheingau – Schlenderweinprobe im Kloster Eberbach

Etwas weiter von Darmstadt entfernt, aber mindestens so sehenswert, liegt der Rheingau (35 - 50 km Entfernung), eine der bekanntesten Weinregionen Deutschlands. Zu den besonderen Highlights zählt dabei die Schlenderweinprobe im Kloster Eberbach bei Eltville. 

Die ehemalige Zisterzienserabtei gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Europas und beeindruckt durch ihre monumentale Architektur. Hohe Gewölbe, lange Kreuzgänge und massive Steinmauern erzählen von fast 900 Jahren Geschichte. Die Kombination aus Geschichte, Architektur und Wein in dieser besonderen Atmosphäre macht den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. 

Entscheidet man sich für eine Schlenderweinprobe, wandert man durch die ehrwürdigen Räumlichkeiten der Abtei und verkostet zwischendurch verschiedene Weine, deren Reben in der Gegend angebaut wurden. Besonders eindrucksvoll ist der Besuch des alten Weinkellers mit seinen riesigen Holzfässern, in denen der Wein über Jahre heranreift. 

Ein Höhepunkt ist der Besuch der Räumlichkeiten, in denen Szenen aus Umberto Ecos Filmepos „Der Name der Rose“ mit Sean Connery gedreht wurden.  

Die gesamte Schlenderweinprobe dauert etwa 90 Minuten. Wer den Abend im Anschluss entspannt ausklingen lassen möchte, kann dies in der Klosterschänke tun oder direkt vor Ort übernachten. Das Hotel Kloster Eberbach bietet die besondere Möglichkeit, eine Nacht in historischer Umgebung zu verbringen und den Rheingau in aller Ruhe zu genießen. 

Seligenstadt – Historisches Flair am Main

Wer nach Natur- und Kulturerlebnissen rund um Frankfurt noch mehr historisches Flair sucht, wird in Seligenstadt fündig. 

Die mittelalterliche Stadt am Main, liegt rund 25 Kilometer südöstlich von Frankfurt im Landkreis Offenbach und gehört zu den schönsten Ausflugzielen im Rhein-Main-Gebiet. Die charmante Kleinstadt begeistert mit einer gut erhaltenen Altstadt, mit fast 200 vorbildlichen Kulturdenkmälern, verwinkelten Gassen und liebevoll gepflegten Plätzen. 

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die imposante Einhard-Basilika sowie die ehemalige Benediktinerabtei mit ihrem sehenswerten Klosterareal. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich ein Abstecher zum historischen Markplatz und zum romanischen Haus. Auch das Mainufer mit dem Wehrturm und dem ehemaligen Palatium lädt zum Verweilen ein oder kann im Zuge des Mainradweges erkundet werden.  

Kulturell hat Seligenstadt einiges zu bieten, etwa mit dem Landschaftsmuseum in der ehemaligen Benediktinerabtei. Kulinarisch ist die Stadt vor allem für ihre traditionsreiche Braukultur bekannt - allen voran die beliebte Glaasbräu-Brauerei. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder bei einer Schifffahrt von Frankfurt aus: Seligenstadt ist ideal für einen entspannten Tagesausflug mit historischem Flair. 

Fazit: Frankfurts Umgebung erkunden lohnt sich zu jeder Jahreszeit

b bei Spaziergängen und Wanderungen mit Blick auf die Skyline, beim Besuch historischer Altstädte oder moderner beeindruckender Architektur. Ob bei Wein und Genuss oder beim Erleben weiter Naturlandschaften – rund um Frankfurt wartet eine erstaunliche Vielfalt auf alle Besucher. 

Der Flug von Linz nach Frankfurt lohnt sich auch abseits der Geschäftsreise allemal – beim Besuch der Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten, ebenso wie beim Erkunden von Frankfurts Umgebung. Frankfurt bewegt und verbindet! Auf ins Vergnügen: Mit der dänischen Fluggesellschaft DAT geht es täglich bequem von Linz nach Frankfurt .